Eingang zur Kirche

Hier laden wir Sie zu einem Rundgang durch unsere St. Johanniskirche ein.

 

St. Johanniskirche

 

 

 

Kirchenraum

 

Altarfenster
 
Kanzelfiguren
 
Kanzelfiguren
 
EmmausKurzifixLeuchter7AOsterleuchter
 
Orgel
 
Brune Fensteralte Orgel
 
Altar im Turm Evangelist Johannes
 
Altar im Turm
 
alte Empore Mandorla
 
Glocke GlaubeGlocke LiebeGlocke HoffnungKirchenuhr
 
Gewölbeboden
 
Rundblick vom Turm
 
Blick auf den Kirchplatz
 
Skulptur Bach
 
Museum Grabstein
 
Kirchplatz
 
Glocken-AbschiedPostkarte
 
Altar vor 1961 Kirche vor 1961
 

altes Portal Orgel im Turm

Johanniskirche

 
 

 

Herzliche Einladung zur
offenen Kirche

Oase der Stille,
Zeit zum Verweilen
oder
Zeit zum Gebet

Geöffnet:
April - Oktober
dienstags - donnerstags
von 15 - 17 Uhr
freitags und samstags
von 10 - 12 Uhr

 

 

St.Johanniskirche

1246 wird die Kirche erstmalig urkundlich erwähnt. Sie wurde mit der Kirche in Rheda-Wiedenbrück getauscht. Der Bischof Engelbert von Osnabrück wollte damit eine widerrechtliche Aneignung der Kirche in Rheda durch den Bischof Simon von Paderborn verhindern.
Die Kirche wurde verwaltungsmäßig dem Benediktinerkloster in Iburg unterstellt.

 

Kirchengeschichte:

9. Mai 1246 erstmalig urkundlich erwähnt

um 1450 erfolgt ein spätgotischer
3-jochiger Anbau zur Südseite

um 1886 wird auf der Nordseite ein weiteres Seitenschiff angebaut

1961/62 und
1991/92 werden umfangreiche Restaurierungsarbeiten durchgeführt, die die gotische Architektur wieder zur Geltung bringen und den Raum an sich erlebbar machen.

 

 

 

 

 

Kirchenraum

Der Kirchenraum bietet eine besondere Atmosphäre. Der Mittelgang ist die Achse der Kirche. Sie ist von Westen nach Osten ausgerichtet. Hier werden in erster Linie Gottesdienste gefeiert, aber es finden auch andere kukturelle Veranstaltung z. B. der Johnniskantorei statt.

 

Dreiteilige Altarfenster im Altarraum

  • Linkes Fenster: "Christi Geburt"
    Maria mit JesusDas A und O stehen für Anfang und Ende.
    Der Stern der Weisen aus dem Morgenland, unter dem Stern wird eine Krippe angedeutet, über dem Stern das Dach der Herberge in Betlehem und ganz oben die Taufe Jesu im Jorden
  • Mittleres Fenster:
    "Leiden und Auferstehung Jesu"
    Einsetzung des Abendmahls
    Kreuzigung (Würfel, Dornenkrone, Gewand Jesu, Wasserschale des Pilatus),
  • Rechtes Fenster:
    "Der auferstandene Christus triumphiert über den Tod"

Die Fenster wurden entworfen von
Prf. Vinzenz Pieper, Münster-Angelmodde.
Ausgeführt von der Firma Peters, Paderborn, und 1963 eingebaut

 

 

 

Kanzel

Um die Christusfigur stehen die
4 Evangelisten mit ihren Symbolen.

  • Matthäus mit Symbol Mensch
  • Markus mit Symbol Löwe
  • Lukas mit Symbol Stier
  • Johannes mit Symbol Adler.

 

 

Die Kanzel aus Sandstein ist von 1716.
Sie wurde im laufe der Jahre mehrfach verändert.

 

Elemente aus dem Altarbereich

Sakramentenniesche mit Emmausjünger von Ursula Querner 1961/62
Altar mit Kruzifix von Ursula Querner
7-armiger Leuchter von Kunstschmied Christoph Kasper
Osterleuchter und Taufkerze von 1992 aus Bronze von Bildhauer Hubert A. Hartmann

 

 

 

 

 

Orgel

1992 von der Firma Heintz aus Schiltach im Schwarzwald errichtet.
Entwurf KMD Burkhart Goethe aus Schwäbisch Hall.
34 Register mit 2198 Pfeifen verteilt auf 3 Manualwerke
Gebaut im Stil nach Andreas Silbermann

 

 

Links: Brune-Fenster

Das Fenster im südliche Seitenschiff wurde laut Inschrift von Carl Brune und seiner Frau Lilly geb. Rulffes gestiftet.

 

Rechts: alte Orgel

Bis 1991/92 war das Brune-Fenster zugemauert. Hier stand die alte Orgel.

 

 

 

 

Links: Barocker Altaraufsatz im Turm

Das Mittelelement des früheren Altars wurde im Turm aufgestellt.
Das aus der Mitte des 19. Jh stammende. Altarbild wurde im Stil der Nazarener gemalt.

 

Rechts: Wandmalerei

In der Nähe der Kanzel befindet sich diese Wandmalerei. Es soll sich um den Evangelisten Johannes handeln.

 

 
 
 

 

Links: Emporenbrüstung

An der neuen Empore sind beim Umbau (1961/62) diese alten Brüstungselemente mit Intarsienarbeiten angebracht worden.

Rechts: Deckenmalerei

Im Altarbereich befindet sich diese Deckenmalerei "Christus in der Mandorla" (Mandorla = mandelförmiger Heiligenschein).

 

 

Glocken und Turmuhr

Reihenfolge der Glocken (1921):

  • Glaube, 28 Zentner, d´
  • Liebe, 46 Zentner, h´
  • Hoffnung, 23 Zentner, e´

Es gibt noch die Bürgerglocke von 1682.

 

 

 

Gewölbeboden

 

 

 

 

 

Rundblick auf Halle

 

 

 

Blick auf den Kirchplatz

 

 

Stahlskulptur B.A.C.H.

Von Joachim Bandau, 1998 gestiftet von der August Storck KG anläßlich der 35. Haller Bach-Tage.

 

Links: Blick auf das Museum für
Kindheits- und Jugendwerke
bedeutender Künstler

Rechts: Der wahrscheinlich älteste
Grabstein in Halle mit der Inschrift:
JOHANN LUCAS BRUNE
GEBOHREN ANNO 1691 DEN 7. DECEMBE...
GESTORBEN ANNO 1754 DEN 3 .APR
SEINES ALTERS 63 JAHR 4 M
UND
MARGARETHA EVA KISKER S(?)
SEINE EHEFRAU GEBOREN
ANNO 1702 DEN 13. JANUARY
GESTORBEN ANNO 1743 DEN 29. JA
IHRES ALTERS 41 JAHR

 

 

 

 

 

Blick auf den Kirchplatz

 

 

 

Postkarte zum Glocken-Abschied
am 17. August 1917

 

 

 

 

 

Bilder vom Kirchenraum vor der Renovierung von 1961/62

 

Links: altes Eingangsportal

Es handelt sich um ein Foto von dem Gemälde des Haller Künstlers Hermann Goerke aus dem Jahre 1958. Dieses Portal ist offensichtlich bei der Renovierung in den Jahren 1961/62 weitgehend entfernt worden. Auf dem 2. Foto dieser Reihe kann man die Narben des Umbaues noch erkennen.

Rechts: Orgel im Turm

Blick in den Kirchenraum auf die Orgel im Turm vor dem Umbau von 1961/62

 

 

 

 
 

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