Herzliche Einladung zur
offenen Kirche
Oase der Stille,
Zeit zum Verweilen
oder
Zeit zum Gebet
Geöffnet:
April - Oktober
dienstags - donnerstags
von 15 - 17 Uhr
freitags und samstags
von 10 - 12 Uhr |
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St.Johanniskirche
1246 wird die Kirche erstmalig urkundlich erwähnt. Sie wurde mit der Kirche in Rheda-Wiedenbrück getauscht. Der Bischof Engelbert von Osnabrück wollte damit eine widerrechtliche Aneignung der Kirche in Rheda durch den Bischof Simon von Paderborn verhindern.
Die Kirche wurde verwaltungsmäßig dem Benediktinerkloster in Iburg unterstellt.
Kirchengeschichte:
9. Mai 1246 erstmalig urkundlich erwähnt
um 1450 erfolgt ein spätgotischer
3-jochiger Anbau zur Südseite
um 1886 wird auf der Nordseite ein weiteres Seitenschiff angebaut
1961/62 und
1991/92 werden umfangreiche Restaurierungsarbeiten durchgeführt, die die gotische Architektur wieder zur Geltung bringen und den Raum an sich erlebbar machen. |
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Kirchenraum
Der Kirchenraum bietet eine besondere Atmosphäre. Der Mittelgang ist die Achse der Kirche. Sie ist von Westen nach Osten ausgerichtet. Hier werden in erster Linie Gottesdienste gefeiert, aber es finden auch andere kukturelle Veranstaltung z. B. der Johnniskantorei statt. |
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Dreiteilige Altarfenster im Altarraum
- Linkes Fenster: "Christi Geburt"
Maria mit JesusDas A und O stehen für Anfang und Ende.
Der Stern der Weisen aus dem Morgenland,
unter dem Stern wird eine Krippe angedeutet, über dem Stern das Dach der Herberge in Betlehem und ganz oben die Taufe Jesu im Jorden
- Mittleres Fenster:
"Leiden und Auferstehung Jesu"
Einsetzung des Abendmahls
Kreuzigung (Würfel, Dornenkrone, Gewand Jesu, Wasserschale des Pilatus),
- Rechtes Fenster:
"Der auferstandene Christus triumphiert über den Tod"
Die Fenster wurden entworfen von
Prf. Vinzenz Pieper, Münster-Angelmodde.
Ausgeführt von der Firma Peters, Paderborn, und 1963 eingebaut |
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Kanzel
Um die Christusfigur stehen die
4 Evangelisten mit ihren Symbolen.
- Matthäus mit Symbol Mensch
- Markus mit Symbol Löwe
- Lukas mit Symbol Stier
- Johannes mit Symbol Adler.
Die Kanzel aus Sandstein ist von 1716.
Sie wurde im laufe der Jahre mehrfach verändert. |
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Elemente aus dem Altarbereich
Sakramentenniesche mit Emmausjünger von Ursula Querner 1961/62
Altar mit Kruzifix von Ursula Querner
7-armiger Leuchter von Kunstschmied Christoph Kasper
Osterleuchter und Taufkerze von 1992 aus Bronze von Bildhauer Hubert A. Hartmann |
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Orgel
1992 von der Firma Heintz aus Schiltach im Schwarzwald errichtet.
Entwurf KMD Burkhart Goethe aus Schwäbisch Hall.
34 Register mit 2198 Pfeifen verteilt auf 3 Manualwerke
Gebaut im Stil nach Andreas Silbermann
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Links: Brune-Fenster
Das Fenster im südliche Seitenschiff wurde laut Inschrift von Carl Brune und seiner Frau Lilly geb. Rulffes gestiftet.
Rechts: alte Orgel
Bis 1991/92 war das Brune-Fenster zugemauert. Hier stand die alte Orgel.
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Links: Barocker Altaraufsatz im Turm
Das Mittelelement des früheren Altars wurde im Turm aufgestellt.
Das aus der Mitte des 19. Jh stammende. Altarbild wurde im Stil der Nazarener gemalt.
Rechts: Wandmalerei
In der Nähe der Kanzel befindet sich diese Wandmalerei. Es soll sich um den Evangelisten Johannes handeln.
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Links: Emporenbrüstung
An der neuen Empore sind beim Umbau (1961/62) diese alten Brüstungselemente mit Intarsienarbeiten angebracht worden.
Rechts: Deckenmalerei
Im Altarbereich befindet sich diese Deckenmalerei "Christus in der Mandorla" (Mandorla = mandelförmiger Heiligenschein). |
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Glocken und Turmuhr
Reihenfolge der Glocken (1921):
- Glaube, 28 Zentner, d´
- Liebe, 46 Zentner, h´
- Hoffnung, 23 Zentner, e´
Es gibt noch die Bürgerglocke von 1682. |
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Gewölbeboden
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Rundblick auf Halle |
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Blick auf den Kirchplatz |
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Stahlskulptur B.A.C.H.
Von Joachim Bandau, 1998 gestiftet von der August Storck KG anläßlich der 35. Haller Bach-Tage. |
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Links: Blick auf das Museum für
Kindheits- und Jugendwerke
bedeutender Künstler
Rechts: Der wahrscheinlich älteste
Grabstein in Halle mit der Inschrift:
JOHANN LUCAS BRUNE
GEBOHREN ANNO 1691 DEN 7. DECEMBE...
GESTORBEN ANNO 1754 DEN 3 .APR
SEINES ALTERS 63 JAHR 4 M
UND
MARGARETHA EVA KISKER S(?)
SEINE EHEFRAU GEBOREN
ANNO 1702 DEN 13. JANUARY
GESTORBEN ANNO 1743 DEN 29. JA
IHRES ALTERS 41 JAHR |
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Blick auf den Kirchplatz |
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Postkarte zum Glocken-Abschied
am 17. August 1917 |
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Bilder vom Kirchenraum vor der Renovierung
von 1961/62 |
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Links: altes Eingangsportal
Es handelt sich um ein Foto von dem Gemälde des Haller Künstlers Hermann Goerke aus dem Jahre 1958. Dieses Portal ist offensichtlich bei der Renovierung in den Jahren 1961/62 weitgehend entfernt worden. Auf dem 2. Foto dieser Reihe kann man die Narben des Umbaues noch erkennen.
Rechts: Orgel im Turm
Blick in den Kirchenraum auf die Orgel im Turm vor dem Umbau von 1961/62
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