“Für den Frieden gebetet” Volkstrauertag in Künsebeck

Am Mahnmal vor der Grundschule statt im Gemeindehaus Künsebeck fand am Volkstrauertag der Gottesdienst statt. Rund 60 Künsebecker kamen zu Fuß oder mit dem Fahrrad zum bekannten Denkmal. Laienprediger Udo Waschelitz rief zum Gebet und zum Einsatz für den Frieden auf. Er erinnerte an das Leid, das die beiden Weltkriege und die vielen Kriege bis heute verursacht hätten. Was auf dem Mahnmal zu sehen ist (eine Frau schlägt erschüttert und weinend die Hände vors Gesicht) hätte sich vieltausendfach in Familien ereignet, wenn die Todesnachricht aus dem Kriegsgebiet kam. Christen seien von Jesus dazu aufgefordert, Frieden zu stiften, barmherzig und sanftmütig zu sein. „Wenn wir so lebten, sähe die Welt ein wenig anders aus“, so Udo Waschelitz. Hasan Akpinar, stellvertretender Bürgermeister aus Künsebeck, gedachte der Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft und appellierte an den Friedenswillen der Menschen. Der Löschzug Künsebeck der Freiwilligen Feuerwehr legte einen Kranz nieder, und der Posaunenchor Halle und die Sängergemeinschaft Künsebeck musizierten. Für christliche Friedensdienste wurden rund 170 Euro gespendet.