Baufreizeit in Rumänien – das Abenteuer geht weiter!

Die Baufreizeit der evangelischen Kirchengemeinde Halle, die seit vielen Jahren nach Rumänien und dort seit dem letzten Jahr ins beschauliche Felldorf in Siebenbürgen führt, ist am vergangenen Wochenende nach zwei Wochen Aufenthalt gesund, glücklich und erfüllt zurückgekehrt. Pastor Bernd Eimterbäumer, der seit vielen Jahren die Baufreizeit organisiert, begleitet und selber sehr fleißig als „Hilfsarbeiter“ unterstützt, sagte nach der Rückkehr: „ Ich bin unglaublich dankbar dafür, dass sich jedes Jahr wieder eine ganze Reihe Profihandwerker finden, die den jugendlichen mit viel Liebe und Geduld handwerkliche Kenntnisse vermitteln. Ohne deren Unterstützung wäre eine Baufreizeit in diesem Stil überhaupt nicht denkbar!“ Und mit dieser Unterstützung und dem Fleiß der vielen jugendlichen und erwachsenen Helfer konnten in diesem Jahr wieder einige Projekte an der Kirchenburg in Felldorf verwirklicht werden. Es wurde eine neue Treppe aus dem Keller des Pfarrhauses ins Erdgeschoss gebaut, in einem Raum ein neuer Fußboden aus Holz verlegt, kaputte Wände repariert und der Kirchturm vom Schmutz vieler vergangener Jahrzehnte befreit. Außerdem wurden einige Wände ausgebessert, Wände in einem zukünftigen Bad errichtet und in unglaublicher Fleißarbeit viele, sehr viele Steine freigelegt, ausgebuddelt und aufgeschichtet. Durch das für Oktober ungewöhnlich warme und sonnige Wetter war die Stimmung auf der Baustelle stets gut und die Arbeiten gingen flott voran. Die 37köpfige Gruppe im Alter von neun bis 68 Jahren hat in den zwei Wochen ein sichtbares, positives Ergebnis erreicht – und nicht nur das: sie haben auf relativ kleinem Raum zusammen gegessen, gelacht, gebetet, gesungen und Unterstützung für die geleistet, die es brauchten. Es war eine Gemeinschaft, die im Alltag so nicht ohne weiteres zu finden ist. Trotz Muskelkater, Müdigkeit und Erschöpfung hielt sich die gute Stimmung zwischen allen Teilnehmern. Den Sonntag in der Mitte der Freizeit nutzte die Gruppe für einen deutschen Gottesdienst in Schäßburg, der nächsten größeren Stadt. Danach konnte jeder wählen, ob er die Stadt entdecken und Kulturelles ansehen, Cafes und Restaurants besuchen oder sich in einem Schwimmbad entspannen wollte. Die Teilnehmerin Melanie Ferber sagte, dass sie die Zeit in Rumänien wertschätzen lässt, was wir in Deutschland für ein privilegiertes Leben haben – und auch sie lobt die fleißigen Handwerker und Arbeiter, die ihren Urlaub bzw. Ferien damit verbracht haben, etwas Gutes für Menschen zu tun, die nicht so viel haben wie wir.